Studie Wirtschafts- und Standortfaktor Abend- und Nachtökonomie Koblenz

Die von der Industrie- und Handelskammer Koblenz beauftragte Studie stellt die Bedeutung der lokalen Abend- und Nachtökonomie in der Koblenzer Altstadt dar.

Die wachsende Stadt profitiert von einer überdurchschnittlich ausgeprägten Abend- und Nachtökonomie, die als Wirtschafts- und Arbeitsmarktfaktor, und zunehmend bedeutsamer weicher Standortfaktor für Stadt und Region fungiert. Die Studie geht dabei insbesondere auch auf die Wechselwirkungen und Konflikte zwischen Nachtleben, lokaler Ökonomie und Wohnstandort ein. Der dynamische Altstadtkern zeigt sich hier als Kristallisationspunkt einer sich wandelnden Einzelhandelslandschaft, dem Trend zur „Mediterranisierung“, Kultur und Events sowie aufkommenden Nutzungskonflikten im öffentlichen Raum. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen kommt dem Abend- und Nachtleben zunehmend eine stadtentwicklungspolitische Relevanz zu.

Für die umfangreichen Analysen wurden zahlreiche Statistiken (Umsatzsteuerstatistik, demografische Kennzahlen, Geodaten etc.), Sekundärstudien und Experteninterviews ausgewertet und kontextualisiert. Im Ergebnis zeigt die Studie fünf konkrete Handlungsfelder, die dazu anregen, die Abend-und Nachtökonomie in Koblenz und die Altstadt behutsam und verträglich weiter zu entwickeln. Vor dem Hintergrund eines attraktiven Wohn-, Arbeits- und Hochschulstandorts für junge Menschen erhält die Abend- und Nachtökonomie in diesem Zusammenhang eine besondere Relevanz.

Aufgabe: Darstellung der wirtschaftlichen und standortpolitischen Relevanz des Abend- und Nachtlebens in der Altstadt von Koblenz

Jahr: 2018

Ort: Koblenz - Altstadt

Auftraggeber: IHK Koblenz

Projektpartner: Jörg Kosinski, Jakob. F. Schmid

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